DAS WIRKEN DER APOSTEL – Ellen G.White

1.Serie – „IHR WERDET MEINE ZEUGEN SEIN…“

Trotz anfänglicher totaler Entmutigung der Apostel durch den Tod Jesu, bewirken die Erscheinungen des Auferstandenen und die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten einen Turboschub für die Ausbreitung des Christentums unter den Juden. Alle Versuche der Mitglieder des Hohen Rates in Jerusalem den neuen Glauben einzudämmen, scheitern kläglich angesichts der Bevollmächtigung der Jünger durch den Heiligen Geist.

 

 

1.1.Gottes Absicht mit seiner Gemeinde
Das Volk Israel wurde erwählt, um der Welt das Wesen Gottes zu vermitteln. Als sich die jüdische geistliche Führungsschicht immer weiter von ihrem ursprünglichen Auftrag entfernte, wurde Israel als Volk verworfen. Jesus berief sich nun eine neue Nachfolgerschar, mit der er seine irdische Gemeinde baute. Die Berufung der zwölf Apostel war der Start dazu. Die Ausbildung dieser Kerntruppe fand in der Prophetenschule Jesu statt. Diese mobile Wandertruppe erlebte den besten Lehrer aller Zeiten. Seine Nachfolger bildeten eine Gemeinde, um die Menschen zum Heil zu führen.

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1.2.Der große Auftrag
Die Jünger waren über Jesu Kreuzigung dermaßen enttäuscht, dass anstatt des ursprünglichen Eifers eine tiefe Lähmung ihre Herzen erfasste. Als ihnen der auferstandene Heiland über 40 Tage immer wieder erscheint, wandelt sich die Hoffnungslosigkeit in tiefe Freude. Schließlich verkündet ihnen der Auferstandene ihre Aufgabe im großen Missionsauftrag. Dies ist die Missionsurkunde der Gemeinde Jesu. Sie handelt im Auftrag dessen, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden übergeben ist. Dieser Auftrag gilt, bis er wiederkommt in Herrlichkeit.

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1.3.Pfingsten
Kurz vor der Himmelfahrt befiehlt Jesus seinen Jüngern, sich auf das Empfangen des Heiligen Geistes vorzubereiten. Die Ausgießung des Heiligen Geistes in Fülle zu Pfingsten, verwandelt eine hilflose kleine Schar von Nachfolgern in eine hoch motivierte, schlagkräftige Truppe, die die Welt gewaltlos auf den Kopf stellen sollte. Die Pfingstpredigt des Petrus führt zu einer enormen Vermehrung der Nachfolger Christi. Der Bann ist gebrochen. Nun folgt Sieg auf Sieg für den Höchsten des Universums.

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1.4.Die Gabe des Geistes
Ohne den Geist Gottes gäbe es schon lange keine Nachfolger Jesu mehr. Der Heilige Geist ist die geheime Kraftquelle für die Ausbreitung des Evangeliums im Römerreich und darüber hinaus. Die geisterfüllten Nachfolger Jesu bezeugen die umwandelnde Kraft der erlösenden Liebe. Wenn jeder Christ willens wäre, sich für die Gabe des Geistes so zu öffnen wie die ersten Jünger, dann gäbe es auch heute dieselben Ergebnisse wie damals. Wenn allerdings minderwertige Dinge die volle Aufmerksamkeit beanspruchen, ist Kraftlosigkeit die Folge. Heiligkeit dagegen bedeutet die völlige Übergabe des eigenen Willens an Gott. Wenn Menschen willig sind, sich formen zu lassen, wird es zu einer Heiligung ihres ganzen Wesens kommen. Dadurch werden sie in ihrem Wesen Gott ähnlich.

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1.5.An der Pforte des Tempels
Petrus und Johannes heilen einen ortsbekannten Gelähmten an der Tempeltür durch die Kraft des Heiligen Geistes. Dies führt zu einer Massenkundgebung im Tempel, wo durch die Predigt des Petrus Tausende zu Jesus finden. Das erweckt die Eifersucht der geistlichen Führungselite Israels. Die beiden bevollmächtigen Jünger Jesu werden inhaftiert. In seiner Verteidigungsrede vor dem Hohen Rat bekennt Petrus furchtlos seine Liebe zu dem Auferstandenen. Trotz Todesandrohung lassen sich die Apostel nicht einschüchtern. Hätte sich die Führungsschicht nicht vor dem Volk gefürchtet, das begeistert auf die Heilung des Gelähmten reagiert hatte, wären die zwei Apostel an diesem Tag noch gewaltsam umgekommen.

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1.6.Warnung vor Heuchelei
In der Urgemeinde herrscht die Liebe Jesu. Diese Liebe treibt Vermögende dazu, ihre Besitztümer zu verkaufen und den Erlös den Bedürftigen in der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Das erweckt enorme Anerkennung. Das möchten sich auch Ananias und Saphira zunutze machen. Sie verkaufen ihren Acker und bringen einen Teil des erzielten Verkaufserlöses zu Petrus. Allerdings wird dabei von den beiden vorgetäuscht, es handle sich um den Gesamterlös, der aus dem Verkauf des Ackers erzielt wurde. Petrus durchschaut die Heuchelei. Trotz Nachfrage bleiben beide bei ihrer Lügenversion. Dies führt zu ihrem plötzlichen Tod. Daraufhin wird die Gemeinde von tiefer Ehrfurcht vor Gott ergriffen.

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1.7.Vor dem Hohen Rat
Die Vermehrung der Nachfolger Jesu nimmt in Jerusalem derartige Ausmaße an, dass sich die Führungsschicht zu einem gewaltsamen Eingreifen genötigt sieht und alle Apostel verhaften und einsperren lässt. Als der Hohe Rat zusammentrifft, um die Eingesperrten vorführen zu lassen, ist zum großen Erstaunen ihre Gefängniszelle leer. Ein Engel hat in der Nacht die Gefängnistore geöffnet. Die übernatürlich Befreiten sind aber nicht in den Untergrund abgetaucht, sondern lehren weiter frei und öffentlich im Tempel. Von dort werden die Beauftragten Jesu direkt dem Hohen Rat der 70 Führer Israels vorgeführt. Die Mitglieder des höchsten Gremiums Israels sind verblüfft über den Freimut der Jünger Jesu. Auf Anraten Gamaliels, eines hoch angesehenen Rabbis, lassen sie die Jünger, nachdem sie sie haben geißeln lassen, noch einmal frei.

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1.8.Die sieben Almosenpfleger
Als es Satan nicht gelingt, die Jünger Jesu durch den Hohen Rat zu stoppen, versucht er es von innen. Eine Spaltung der jungen Gemeinde in Jerusalem droht, da die Witwen der griechischen Christen gegenüber den Witwen der hebräischen Christen benachteiligt werden. Durch die Wahl der sieben Diakone beruhigt sich die Situation. Doch einer der Gewählten, namens Stephanus, entpuppt sich als außergewöhnlich begabt, vom Geist bevollmächtigt und ist dadurch so erfolgreich in der Seelengewinnung, dass sich die jüdischen Gegner aus Neid und Eifersucht auf ihn einzuschießen beginnen.

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1.9.Der erste christliche Märtyrer
Die Diakon Stephanus wird vor den Hohen Rat geholt und durch falsche Zeugen angeklagt. In seiner Verteidigungsrede erfahren wir eine geniale Zusammenfassung der Geschichte des Volkes Israel von Abraham bis David und Salomo. Abrupt wird Stephanus in seiner Rede abgebrochen, die Höchsten des Landes zerren Stephanus zum Steinigungsplatz und töten den, der den Himmel offen sieht. In seinen letzten Worten bittet er seinen himmlischen Verbündeten um Vergebung für seine Mörder. Saulus kann diese Ereignisse nicht mehr aus seinem Kopf verbannen.

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