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12.Mai 2024
TÄGLICHES BIBELLESEN – Hesekiel Kap.48
1Dies sind die Namen der Stämme: von Mitternacht, an dem Wege nach Hethlon, gen Hamath und Hazar-Enon und von Damaskus gegen Hamath, das soll Dan für seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
2Neben Dan soll Asser seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
3Neben Asser soll Naphthali seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
4Neben Naphthali soll Manasse seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
5Neben Manasse soll Ephraim seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
6Neben Ephraim soll Ruben seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 7Neben Ruben soll Juda seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
8Neben Juda aber sollt ihr einen Teil absondern, von Morgen bis gen Abend, der 25.000 Ruten breit und so lang sei, wie sonst ein Teil ist von Morgen bis gen Abend; darin soll das Heiligtum stehen. 
9Und davon sollt ihr dem Herrn einen Teil absondern, 25.000 Ruten lang und 10.000 Ruten breit. 
10Und dieser heilige Teil soll den Priestern gehören, nämlich 25.000 Ruten lang gegen Mitternacht und gegen Mittag und 10.000 breit gegen Morgen und gegen Abend. Und das Heiligtum des Herrn soll mittendarin stehen. 
11Das soll geheiligt sein den Priestern, den Kindern Zadok, welche meine Sitten gehalten haben und sind nicht abgefallen mit den Kindern Israel, wie die Leviten abgefallen sind. 
12Und soll also dieser abgesonderte Teil des geheiligten Landes ihr eigen sein als Hochheiliges neben der Leviten Grenze. 
13Die Leviten aber sollen neben der Priester Grenze auch 25.000 Ruten in die Länge und 10.000 in die Breite haben; denn alle Länge soll 25.000 und die Breite 10.000 Ruten haben. 
14Und sollen nichts davon verkaufen noch verändern, damit des Landes Erstling nicht wegkomme; denn es ist dem Herrn geheiligt. 
15Aber die übrigen 5000 Ruten in die Breite gegen die 25.000 Ruten in die Länge, das soll gemeines Land sein zur Stadt, darin zu wohnen, und zu Vorstädten; und die Stadt soll mittendarin stehen. 16Und das soll ihr Maß sein: 4500 Ruten gegen Mitternacht und gegen Mittag, desgleichen gegen Morgen und gegen Abend auch 4500. 17Die Vorstadt aber soll haben 250 Ruten gegen Mitternacht und gegen Mittag, desgleichen auch gegen Morgen und gegen Abend 250 Ruten. 
18Aber das übrige an der Länge neben dem Abgesonderten und Geheiligten, nämlich 10.000 Ruten gegen Morgen und 10.000 gegen Abend, das gehört zum Unterhalt derer, die in der Stadt arbeiten. 
19Und Arbeiter aus allen Stämmen Israels sollen in der Stadt arbeiten. 
20Also soll die ganze Absonderung 25.000 Ruten ins Gevierte sein; ein Vierteil der geheiligten Absonderung sei zu eigen der Stadt. 
21Was aber noch übrig ist auf beiden Seiten neben dem abgesonderten heiligen Teil und neben der Stadt Teil, nämlich 25.000 Ruten gegen Morgen und gegen Abend neben den Teilen der Stämme, das soll alles dem Fürsten gehören. Aber der abgesonderte heilige Teil und das Haus des Heiligtums soll mitteninnen sein. 
22Was aber neben der Leviten Teil und neben der Stadt Teil zwischen der Grenze Juda’s und der Grenze Benjamins liegt, das soll dem Fürsten gehören.
23Darnach sollen die andern Stämme sein: Benjamin soll seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
24Aber neben der Grenze Benjamins soll Simeon seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
25Neben der Grenze Simeons soll Isaschar seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
26Neben der Grenze Isaschars soll Sebulon seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
27Neben der Grenze Sebulons soll Gad seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend. 
28Aber neben Gad ist die Grenze gegen Mittag von Thamar bis ans Haderwasser zu Kades und den Bach hinab bis an das große Meer. 
29Das ist das Land, das ihr austeilen sollt zum Erbteil unter die Stämme Israels; und das sollen ihre Erbteile sein, spricht der Herr Herr.
Die Tore der Stadt.
30Und so weit soll die Stadt sein: 4500 Ruten gegen Mitternacht. 
31Und die Tore der Stadt sollen nach den Namen der Stämme Israels genannt werden, drei Tore gegen Mitternacht: das erste Tor Ruben, das zweite Juda, das dritte Levi. 
32Also auch gegen Morgen 4500 Ruten und auch drei Tore: nämlich das erste Tor Joseph, das zweite Benjamin, das dritte Dan. 
33Gegen Mittag auch also 4500 Ruten und auch drei Tore: das erste Tor Simeon, das zweite Isaschar, das dritte Sebulon. 
34Also auch gegen Abend 4500 Ruten und drei Tore: ein Tor Gad, das zweite Asser, das dritte Naphthali. 
35Also sollen es um und um 18.000 Ruten sein. Und alsdann soll die Stadt genannt werden: »Hier ist der Herr«.
Luther 1912Public Domain
Kommentar
Hesekiel Kapitel 48 beschreibt die endgültige Verteilung des Landes unter den zwölf Stämmen Israels sowie die Einrichtung der Stadt und des Tempels im Zentrum des Landes. Es zeigt die gerechte Aufteilung des Landes gemäß den göttlichen Anweisungen und die Bestimmung spezifischer Bereiche für den Tempel, die Priester und die Leviten.
Die genauen Anweisungen für die Verteilung des Landes demonstrieren Gottes Sorgfalt und Gerechtigkeit in Bezug auf sein Volk. Besondere Bereiche werden für das Heiligtum und die Priester reserviert, während auch für die Leviten und die Bewohner der Stadt entsprechende Gebiete vorgesehen sind.
Die Beschreibung der Stadt und ihrer Tore, die nach den Namen der Stämme Israels benannt sind, betont die Einheit des Volkes und seine Bindung an Gott. Die Größe und Struktur der Stadt spiegeln die Bedeutung des göttlichen Einflusses und der Anbetung im Zentrum des Lebens der Israeliten wider.
Insgesamt zeigt Hesekiel Kapitel 48 die Vollendung der Vision des Propheten und die Erfüllung der Verheißungen Gottes an sein Volk. Es betont die Bedeutung von Gerechtigkeit, Ordnung und Anbetung in der Gesellschaft Gottes und verdeutlicht Gottes Souveränität über das Land und seine Menschen.

 

 

WÖCHENTLICHES LESEN DER GEIST DER PROPHEZEIUNG – Ellen White | Das Leben Jesu Kap.30 – Die Erwählung der Zwölf
Auf der Grundlage von Markus 3,13-19; Lukas 6,12-16.
Hier online lesen.
Kommentar
Die Erwählung der Zwölf Apostel durch Jesus, wie im Markusevangelium Kapitel 3 beschrieben, offenbart die Weisheit und Gnade Gottes bei der Auswahl von Menschen, die sein Evangelium verkünden sollen. Der Ort der Berufung, unter den schützenden Bäumen am Bergabhang nahe dem Galiläischen Meer, veranschaulicht die Verbundenheit Jesu mit der Natur und seine Vorliebe für Orte der Stille und des Gebets.
Jesus lehrte oft im Freien, nicht nur wegen der großen Menschenmenge, sondern auch wegen seiner Liebe zur Natur und seiner Anerkennung der göttlichen Offenbarung in der Schöpfung. Die Natur wurde zum lebendigen Buch, in dem die Grundsätze des Reiches Gottes offenbart wurden. In der Gemeinschaft mit Gott in der Natur fanden die Jünger Erhebung für ihren Geist und Ruhe für ihr Herz.
Die Auswahl der Zwölf, obwohl sie unterschiedliche Charaktere und Fehler hatten, zeigt die Souveränität Gottes bei der Bestimmung von Menschen für seinen Dienst. Sogar Judas Ischariot wurde berufen, obwohl Jesus die Bosheit seines Herzens kannte. Die Jünger wurden nicht aufgrund ihrer Vollkommenheit ausgewählt, sondern trotz ihrer Unvollkommenheiten, damit sie durch die Erkenntnis der Wahrheit und die Nachfolge Jesu transformiert werden konnten.
Die Charaktereigenschaften der Apostel, von Petrus’ Heftigkeit bis zu Johannes’ Sanftmut, spiegelten die Vielfalt menschlicher Natur wider. Doch in der Gemeinschaft mit Jesus wurden ihre Schwächen überwunden und ihre Herzen für die Wahrheit geöffnet. Trotz ihrer Unterschiede wurden sie eins im Glauben und in der Lehre.
Die Erwählung der Zwölf verdeutlicht, dass Gott oft Menschen mit menschlichen Schwächen und Fehlern erwählt, um seine Botschaft zu verkünden. Ihre Aufgabe war von entscheidender Bedeutung für die Errettung der Welt, und obwohl sie fehlerhaft waren, wurden sie durch die Gnade Gottes befähigt, sein Werk zu tun.

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