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Die Gedanken über die “Größere Liebe” betonen die anhaltende Not in der Welt und die Verantwortung jedes Einzelnen, anderen in ihrer Not beizustehen. Der Bezug auf Johannes 15,13, in dem Jesus sagt, dass es keine größere Liebe gibt, als sein Leben für seine Freunde zu geben, dient als leitendes Prinzip für den christlichen Dienst.
Die Erzählung von einer Missionarsfamilie, die sich nach dem Beispiel Jesu in die Gemeinschaft ihrer hinduistischen Nachbarn einbrachte, verdeutlicht, wie wichtig es ist, aktiv auf andere zuzugehen und ihr Leben zum Segen zu machen. Die Aufforderung, einen Freund zu gewinnen, indem man zum Segen wird, betont die Notwendigkeit, über den eigenen Horizont hinauszuschauen und sich bewusst für die Bedürfnisse anderer zu öffnen.
Die Herausforderung, einen Fremden zu einem Freund zu machen, wird als nicht leicht, aber lohnend dargestellt. Der Aufruf zum Gebet und die Bitte um Gottes Hilfe unterstreichen die Abhängigkeit von göttlicher Führung und Weisheit bei dieser Aufgabe. Die Betonung liegt darauf, Freundschaft zu schließen und nicht nur Hilfe zu bieten, sondern auch die Bedürftigen zu Gott als dem wahren Helfer zu führen.
Die abschließenden Herausforderungen regen dazu an, sich aktiv über andere Kulturen und Religionen zu informieren und konkret in der eigenen Umgebung nach Personen Ausschau zu halten, für die man beten und sich einsetzen kann. Die Fragen am Ende bieten eine praktische Anleitung, um bewusst darüber nachzudenken, wie man Jesus’ Beispiel des Freundesdienstes in die eigene Lebenspraxis umsetzen kann.
Insgesamt appelliert der Text dazu, über die eigene Komfortzone hinauszugehen, Freundschaft und Hilfe anzubieten und aktiv nach Wegen zu suchen, wie man Menschen zu Jesus führen kann. Es ist eine Ermutigung, die “größere Liebe” in die Tat umzusetzen und damit das Gebot Jesu, einander zu lieben, konkret zu leben.

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