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8.5 Jesus, unser Anwalt im Gericht
Die unermessliche Gnade: Jesu Fürsprache und Vollkommenheit
Lies Hebräer 10,9–14. Welchen Unterschied zwischen dem Dienst des Priesters im irdischen Heiligtum und dem Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum offenbart dieser Abschnitt?
Unterschiede zwischen dem irdischen und himmlischen Priesterdienst:
  1. Einmaliges Opfer vs. wiederholte Opfer:
    • Irdischer Priester: Die Priester im irdischen Heiligtum müssen täglich ihren Dienst verrichten und immer wieder dieselben Opfer darbringen, die jedoch die Sünden niemals vollständig hinwegnehmen können (Vers 11).
    • Jesus: Christus brachte ein einziges, vollkommenes Opfer dar, das ein für allemal die Sünden hinweggenommen hat (Vers 12).
  2. Sündentilgung:
    • Irdischer Priester: Die wiederholten Opfer des irdischen Priesterdienstes sind unfähig, die Sünden wirklich zu tilgen (Vers 11).
    • Jesus: Durch sein Opfer hat Jesus die Sünden endgültig beseitigt und die Gläubigen für immer geheiligt (Vers 14).
  3. Position und Vollendung:
    • Irdischer Priester: Die Priester stehen täglich im Dienst und verrichten ihre Aufgaben ohne einen endgültigen Abschluss.
    • Jesus: Nach seinem Opfer hat Jesus sich zur Rechten Gottes gesetzt, ein Zeichen der Vollendung und Herrschaft. Er wartet darauf, dass seine Feinde als Schemel seiner Füße gemacht werden (Verse 12-13).
  4. Heiligung:
    • Irdischer Priester: Die wiederholten Opfer des irdischen Priesterdienstes konnten die Menschen nicht endgültig heiligen.
    • Jesus: Durch sein einmaliges Opfer hat Jesus die, die geheiligt werden, für immer vollendet (Vers 14).
Zusammengefasst:
Der Dienst der irdischen Priester war durch wiederholte Opfer geprägt, die die Sünden nicht endgültig tilgen konnten. Im Gegensatz dazu steht der Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum: Durch sein einmaliges Opfer hat er die Sünde vollständig beseitigt und die Gläubigen für immer geheiligt. Jesus sitzt nun zur Rechten Gottes und wirkt als unser Fürsprecher im Gericht. Diese Vollendung und endgültige Heiligung durch sein Opfer unterscheidet den himmlischen Priesterdienst Jesu grundlegend von dem der irdischen Priester.
Lies Hebräer 6,19–20. Warum lädt Jesus uns ein, ihm zu folgen? Was entdecken wir, wenn wir ihm folgen?
Warum lädt Jesus uns ein, ihm zu folgen?
Jesus lädt uns ein, ihm zu folgen, weil er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6). Durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat er den Weg zur Versöhnung mit Gott geöffnet und uns die Möglichkeit gegeben, in seine Gegenwart zu treten. Er lädt uns ein, ihm zu folgen, damit wir durch ihn Erlösung und ewiges Leben erlangen können.
Was entdecken wir, wenn wir ihm folgen?
Wenn wir Jesus folgen, entdecken wir die Hoffnung, die uns als ein sicherer und fester Anker für unser Leben dient (Hebräer 6,19). Durch den Glauben an Jesus haben wir Zugang zu einem heiligen Bereich hinter dem Vorhang, der den Weg zum Thron Gottes darstellt. Dort können wir das Licht vom Kreuz auf Golgatha entdecken und einen klareren Einblick in die Geheimnisse der Erlösung erhalten. Jesus, unser Vorläufer, ist als Hoher Priester für immer in den himmlischen Heiligtum eingetreten, um für uns einzutreten und unsere aufrichtigen Wünsche vor Gott zu bringen.
Wenn wir Jesus folgen, entdecken wir auch die Bedeutung seines Mittlerdienstes im himmlischen Heiligtum. Durch seine Vermittlung können wir den Segen des Sühneopfers empfangen und die vollkommene Erlösung, die er durch sein Opfer am Kreuz erworben hat, erfahren. Sein Dienst im himmlischen Heiligtum ermöglicht es uns, in Gemeinschaft mit Gott zu treten und Teil seines ewigen Heilsplans zu sein.
Wie hängt der Tod Christi am Kreuz mit seiner Fürsprache im himmlischen Heiligtum zusammen und warum ist das Gericht so notwendig für den Erlösungsplan?
Der Tod Christi am Kreuz und seine Fürsprache im himmlischen Heiligtum sind eng miteinander verbunden und spielen eine zentrale Rolle im Erlösungsplan.
  1. Zusammenhang zwischen Kreuzestod und himmlischer Fürsprache:
    • Kreuzestod: Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus Christus die Sünde und den Tod besiegt. Sein Opfer war vollkommen und einmalig, und es ermöglichte die Erlösung der Menschheit von der Macht der Sünde und den Konsequenzen des Ungehorsams gegenüber Gott.
    • Himmlische Fürsprache: Nach seinem Tod ist Jesus als Hoher Priester in das himmlische Heiligtum eingetreten, um für uns einzutreten. Seine Fürsprache bedeutet, dass er vor Gott tritt, um unsere Sünden zu vertreten und uns Zugang zur Gnade und Vergebung Gottes zu verschaffen. Indem er ständig für uns eintritt, vermittelt er die Segnungen seines Opfers am Kreuz und gewährt uns die Möglichkeit, mit Gott versöhnt zu werden.
  2. Notwendigkeit des Gerichts im Erlösungsplan:
    • Das Gericht ist notwendig, um Gottes Gerechtigkeit zu erfüllen und seine Herrschaft über die Sünde und das Böse zu demonstrieren. Es dient dazu, Rechenschaft abzulegen und diejenigen zu belohnen, die im Glauben an Christus standhaft geblieben sind, während es auch diejenigen bestraft, die sich von Gott abgewandt haben.
    • Das Gericht offenbart die endgültige Ausrichtung der Herzen der Menschen und entscheidet über ihr ewiges Schicksal. Es trennt diejenigen, die Gott treu gedient haben, von denjenigen, die sich für ein Leben in Rebellion gegen Gott entschieden haben.
    • Durch das Gericht wird die Gerechtigkeit Gottes offenbart, indem diejenigen, die an Christus glauben und sein Opfer am Kreuz annehmen, gerechtfertigt und erlöst werden, während diejenigen, die sich von Christus abwenden und sein Angebot der Gnade ablehnen, verurteilt werden.
    • Letztendlich trägt das Gericht dazu bei, dass Gottes Heiliger Charakter und seine unveränderliche Moral vollständig manifestiert werden. Es zeigt seine Liebe zur Gerechtigkeit und seine Barmherzigkeit gegenüber denjenigen, die sich ihm in Reue und Glauben zuwenden.
Insgesamt ist der Tod Christi am Kreuz und seine Fürsprache im himmlischen Heiligtum eng miteinander verbunden, und das Gericht ist ein wesentlicher Bestandteil des Erlösungsplans, der Gottes Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit offenbart.

Die Verbindung zwischen dem Tod Christi am Kreuz, seiner Fürsprache im himmlischen Heiligtum und unserem Alltagsleben sowie Glauben ist von grundlegender Bedeutung:
  1. Erlösung und Vergebung: Die Tatsache, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, um unsere Sünden zu vergeben, und dass er nun im himmlischen Heiligtum als unser Fürsprecher vor Gott eintritt, hat direkte Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Wir können in dem Wissen leben, dass unsere Sünden durch Christus vergeben sind und dass er uns vor Gott vertritt, wenn wir ihm vertrauen und an ihn glauben.
  2. Hoffnung und Sicherheit: Wenn wir Jesus folgen und ihm vertrauen, entdecken wir die Hoffnung und Sicherheit, die nur er bieten kann. Seine Fürsprache im himmlischen Heiligtum gibt uns die Gewissheit, dass wir vor Gott gerechtfertigt sind und dass unsere Zukunft in seinen Händen sicher ist. Diese Hoffnung prägt unser tägliches Leben und gibt uns Trost und Zuversicht inmitten aller Herausforderungen und Schwierigkeiten.
  3. Beziehung zu Gott: Durch Jesus haben wir Zugang zu einer intimen Beziehung zu Gott. Sein Tod am Kreuz und seine Fürsprache im himmlischen Heiligtum ermöglichen es uns, in Gemeinschaft mit Gott zu leben und seine Liebe und Barmherzigkeit täglich zu erfahren. Diese Beziehung prägt unser tägliches Leben und gibt uns Orientierung und Sinn.
  4. Verantwortung und Treue: Da wir wissen, dass Jesus für uns gestorben ist und uns vor Gott vertritt, sind wir dazu aufgerufen, ihm nachzufolgen und treu zu bleiben. Unser tägliches Leben sollte von Dankbarkeit und Hingabe geprägt sein, während wir danach streben, Gottes Willen zu tun und ein Leben zu führen, das seinem Beispiel entspricht.
Insgesamt zeigt die Verbindung zwischen dem Tod Christi am Kreuz, seiner Fürsprache im himmlischen Heiligtum und unserem Alltagsleben, dass unser Glaube nicht nur eine abstrakte Überzeugung ist, sondern einen direkten Einfluss auf unser tägliches Handeln und unsere Beziehung zu Gott hat. Indem wir Jesus folgen und auf seine Fürsprache vertrauen, können wir ein Leben führen, das von Hoffnung, Sicherheit und bedingungsloser Liebe geprägt ist.

Die unermessliche Gnade: Jesu Fürsprache und Vollkommenheit zeigen den Unterschied zwischen dem irdischen und himmlischen Priesterdienst.

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