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3.3 Abrahams Berufung
Die Herausforderungen des Glaubensweges und Gottes treue Begleitung
Lies 1. Mose 12,10–13,1. Was geschah anschließend mit Abraham und welche Fehler machte dieser Mann Gottes?
Die Geschichte von Abraham in 1. Mose 12,10–13,1 zeigt, wie er mit einer Hungersnot konfrontiert wurde, nachdem er das Land verlassen hatte, das Gott ihm gezeigt hatte. Diese Hungersnot zwang ihn, nach Ägypten zu ziehen, um Nahrung zu finden und zu überleben. Doch anstatt Gott zu vertrauen und auf seine Fürsorge zu vertrauen, machte Abraham einen schwerwiegenden Fehler.
Abraham fürchtete sich vor den Ägyptern und fürchtete um sein eigenes Leben, sowie das Leben seiner Frau Sara. Statt Gott zu vertrauen, beschloss er, Sara als seine Schwester auszugeben, um mögliche Gefahren zu vermeiden. Dies war ein Akt des Mangels an Glauben und Vertrauen in Gottes Schutz und Fürsorge. Durch sein Lügen und seinen Betrug brachte Abraham nicht nur sich selbst, sondern auch Sara in große Gefahr.
Abrahams Handlungen zeigen, dass auch er, trotz seines Glaubens und seiner Treue zu Gott, menschliche Schwächen und Fehler hatte. Er zeigte einen Mangel an Vertrauen und Mut, als er sich für den Weg des Lügens entschied, anstatt Gott zu vertrauen.
Dennoch zeigt diese Geschichte auch Gottes Gnade und Geduld. Obwohl Abraham Fehler machte, verstieß Gott ihn nicht, sondern beschützte Sara vor Schaden und führte sie sicher aus der Situation heraus.
Diese Geschichte erinnert uns daran, dass Missionsarbeit nicht immer einfach ist und dass selbst die treuesten Diener Gottes Fehler machen können. Doch Gott ist geduldig und barmherzig und kann selbst aus unseren Fehlern und Schwächen sein Werk vollbringen, wenn wir uns ihm im Glauben und in der Unterordnung zuwenden.
Was können wir aus dem Bericht über Abram in Ägypten lernen?
Aus dem Bericht über Abram in Ägypten können wir mehrere wichtige Lektionen lernen:
  1. Vertrauen auf Gottes Führung: Obwohl Abram in Ägypten von einer Hungersnot bedroht wurde, zeigt sein sofortiges Handeln, dass er Gott vertraute, der ihn aus seinem Heimatland geführt hatte. Dies erinnert uns daran, dass wir in schwierigen Situationen auf Gottes Führung und Versorgung vertrauen sollten, auch wenn die Umstände uns dazu drängen, eigene Wege zu gehen.
  2. Folgen der Angst und des Mangels an Glauben: Abrahams Entscheidung, Sara als seine Schwester auszugeben, war eine Reaktion auf seine Angst vor den Ägyptern und seine Befürchtung, dass sein Leben bedroht sein könnte. Dies zeigt, dass Angst und ein Mangel an Glauben zu falschen Handlungen führen können. Anstatt Gott zu vertrauen, handelte Abram aus menschlicher Furcht und brachte sich und andere in Gefahr.
  3. Gottes Gnade und Vergebung: Obwohl Abram einen schwerwiegenden Fehler beging, indem er lügte und betrog, zeigt Gott ihm Gnade und beschützt Sara vor Schaden. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass Gott barmherzig ist und uns auch in unseren Fehlern und Schwächen nicht verlässt. Er bietet uns Vergebung an, wenn wir unsere Fehler bereuen und zu ihm umkehren.
  4. Wichtigkeit von Ehrlichkeit und Integrität: Abrahams Handlungen in Ägypten zeigen die Bedeutung von Ehrlichkeit und Integrität, selbst in schwierigen Situationen. Anstatt zu lügen und zu betrügen, sollten wir ehrlich sein und Gott vertrauen, selbst wenn es uns in Schwierigkeiten bringen könnte. Wahre Integrität zeigt sich in unserem Verhalten, wenn niemand zuschaut.
Insgesamt lehrt uns die Geschichte von Abram in Ägypten die Bedeutung von Vertrauen auf Gott, die Gefahren von Angst und fehlendem Glauben, die Hoffnung auf Gottes Gnade und Vergebung und die Wichtigkeit von Ehrlichkeit und Integrität in unserem Leben.
Die Verbindung zwischen der Geschichte von Abraham in Ägypten und unserem Alltagsleben sowie unserem Glauben liegt in den folgenden Lektionen:
  1. Vertrauen auf Gottes Führung: In unserem täglichen Leben stehen wir oft vor Herausforderungen und Entscheidungen, bei denen wir uns fragen, ob wir Gott vertrauen sollen. Die Geschichte von Abraham ermutigt uns, in schwierigen Zeiten auf Gottes Führung zu vertrauen, auch wenn es uns herausfordert, unseren eigenen Weg zu gehen.
  2. Umgang mit Angst und Zweifel: Wie Abraham können auch wir von Angst und Zweifel geplagt werden, insbesondere wenn wir mit unsicheren Situationen konfrontiert sind. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass Angst und Zweifel uns dazu bringen können, unklug zu handeln, aber Gott steht bereit, uns in unseren Ängsten zu begegnen und uns zu führen.
  3. Gottes Gnade und Vergebung: Auch wenn wir Fehler machen und von unserem Glaubensweg abweichen, zeigt uns die Geschichte von Abraham, dass Gott gnädig und barmherzig ist. Er ist bereit, uns zu vergeben und uns auf den rechten Weg zurückzuführen, wenn wir bereuen und zu ihm umkehren.
  4. Ehrlichkeit und Integrität: Die Geschichte von Abraham erinnert uns daran, wie wichtig es ist, in allen Situationen ehrlich und integer zu sein. Selbst wenn es verlockend ist, unehrlich zu handeln, sollten wir wie Abraham den Weg der Integrität wählen, um Gott zu ehren und sein Volk zu sein.
Insgesamt lehrt uns die Geschichte von Abraham in Ägypten, dass unser tägliches Leben und unser Glaube eng miteinander verbunden sind. Indem wir auf Gottes Führung vertrauen, mit unseren Ängsten und Zweifeln umgehen, seine Gnade und Vergebung empfangen und in Ehrlichkeit und Integrität leben, können wir seinem Willen gehorchen und sein Reich auf Erden aufbauen.

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