7 Minuten 1 Jahr

Serie DAS MARKUSEVANGELIUM mit Pastor Mark Finley |
Lektion 5.Wunder rund um den See  |
Jesu Wundertaten am See Genezareth: Offenbarung seiner göttlichen Macht und Barmherzigkeit  |
Lektion 5 behandelt die außergewöhnlichen Wunder, die Jesus rund um den See Genezareth vollbrachte und ihre tiefgreifenden Bedeutungen. Diese Geschichten zeigen Jesu göttliche Macht ĂŒber Natur, Krankheit und böse Geister. Wir sehen, wie er einen Sturm stillt, einen besessenen Mann heilt und 5000 Menschen mit nur wenigen Broten und Fischen speist. DarĂŒber hinaus zeigt sein Gehen auf dem Wasser seine AutoritĂ€t ĂŒber die Elemente. Diese Wunder offenbaren nicht nur seine Macht, sondern auch sein MitgefĂŒhl und seine Mission, die Menschen geistlich zu erlösen.
Merktext: Markus 5,19 – “Aber er ließ es ihm nicht zu, sondern sprach zu ihm: Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkĂŒnde ihnen, welch große Dinge der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat.”
Inhalt:
5.1 Stillung eines Sturms
Jesu Macht ĂŒber die Natur: Die Stillung des Sturms als Zeichen seiner Göttlichkeit
In Markus 4,35–41 erleben die JĂŒnger eine dramatische Demonstration von Jesu göttlicher Macht, als er einen heftigen Sturm stillt. Jesus, der nach einem langen Tag des Lehrens mĂŒde ist, schlĂ€ft im Boot, wĂ€hrend der Sturm tobt. Als die JĂŒnger in Panik geraten und ihn wecken, gebietet er dem Wind und den Wellen, sich zu beruhigen, und es kehrt sofort eine große Ruhe ein. Diese Handlung zeigt, dass Jesus Macht ĂŒber die Naturgewalten hat, was in Psalm 104,1–9 beschrieben wird als eine Eigenschaft Jahwes. Die Reaktion der JĂŒnger – Angst und Verwunderung ĂŒber seine AutoritĂ€t – lĂ€sst den Leser erkennen, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der die Kontrolle ĂŒber die Schöpfung hat. Die Geschichte fordert uns auf, in unserer Angst auf die göttliche Macht und FĂŒrsorge Jesu zu vertrauen.
5.2 Kannst du ein FlĂŒstern deutlicher vernehmen als einen Schrei?
Die stille Macht Jesu: Über das FlĂŒstern der Hilfe und den Schrei der DĂ€monen
In Markus 5,1–20 begegnet Jesus einem von DĂ€monen besessenen Mann, der in GrĂ€bern lebt und von niemandem gebĂ€ndigt werden kann. Trotz des schreienden Widerstands der DĂ€monen, erkennt Jesus die stille Bitte des Mannes um Hilfe. Durch die Austreibung der DĂ€monen zeigt Jesus seine unĂŒbertroffene Macht ĂŒber das Böse. Die DĂ€monen, die Jesus als den Sohn Gottes erkennen, fliehen in eine Schweineherde, die daraufhin ins Meer stĂŒrzt. Diese Geschichte verdeutlicht den großen Kampf zwischen Gut und Böse und zeigt, dass Jesus selbst inmitten von Chaos und Unreinheit Heil und Befreiung bringt.
5.3 Achterbahnfahrt mit Jesus
Die verzweifelte Bitte: Jairus kniet vor Jesus, um Hilfe fĂŒr seine sterbende Tochter zu erflehen
In Markus 5,21–24 zeigt Jairus, ein Synagogenvorsteher, bemerkenswerte Eigenschaften von Glauben und Demut. Trotz seiner Position und der allgemeinen Feindseligkeit religiöser FĂŒhrer gegenĂŒber Jesus, fĂ€llt Jairus verzweifelt vor Jesus auf die Knie und bittet um Heilung fĂŒr seine sterbende Tochter. Seine Handlung zeigt seine tiefe Liebe als Vater und seinen Glauben an Jesu FĂ€higkeit zu helfen. Jesus reagiert sofort und geht ohne zu zögern mit Jairus nach Hause. Diese Szene betont die Dringlichkeit und den Glauben, die Jairus motivieren, Hilfe bei Jesus zu suchen, trotz möglicher gesellschaftlicher Konsequenzen.
5.4 Ablehnung und Annahme
Ablehnung in Nazareth: Die Schwierigkeit, Jesus als Lehrer und Heiler zu akzeptieren
In Markus 6,1–6 lehnen die Leute aus Jesu Heimatstadt Nazareth ihn ab, weil sie ihn nur als den Zimmermann und den Sohn Marias kennen. Sie sind ĂŒberrascht und beleidigt von seinem Wandel zum Lehrer und Heiler und können seine Weisheit und Macht nicht akzeptieren. Zudem gibt es eine gewisse Feindseligkeit, da Jesus die meisten seiner Wunder in Kapernaum vollbracht hat und bereits Konflikte mit seiner Familie hatte.
Im Kontrast dazu steht in Markus 6,7–30 die Aussendung der zwölf Apostel, die Jesu Botschaft verbreiten sollen, und die Enthauptung von Johannes dem TĂ€ufer. WĂ€hrend die JĂŒnger leicht reisen und auf die UnterstĂŒtzung der Menschen angewiesen sind, endet Johannes in Isolation und wird brutal hingerichtet. Johannes’ Tod zeigt die Gefahr und das Leid, die Jesu JĂŒnger auch erwarten könnten, und deutet auf die kommende Krise fĂŒr Jesus selbst hin.
5.5 Eine andere Art Messias
Eine andere Art Messias: Jesu wundersame Speisung der 5000 und die Offenbarung seiner wahren Mission
In Markus 6,34–52 begegnen Jesus und seine JĂŒnger der Herausforderung, eine große Menschenmenge von 5000 Personen zu versorgen. WĂ€hrend die JĂŒnger die Menge wegschicken wollen, damit sie sich selbst versorgen, löst Jesus das Problem durch ein Wunder, indem er fĂŒnf Brote und zwei Fische vermehrt und damit alle speist. Dieser Bericht spiegelt die Erwartungen an den Messias wider, der Israel befreien und fĂŒhren soll, doch Jesus offenbart eine andere Art von Messias. Statt politischer Macht zeigt er geistliche FĂŒrsorge und Offenbarung, indem er sich zurĂŒckzieht, um zu beten und spĂ€ter auf dem Wasser zu gehen, was seine göttliche Natur unterstreicht.
5.6 Zusammenfassung
Jesu göttliche Macht und MitgefĂŒhl am See Genezareth
In Lektion 5 werden verschiedene Wunder rund um den See Genezareth beschrieben, die die göttliche Macht und das MitgefĂŒhl Jesu offenbaren. Jesus stillt einen Sturm und zeigt seine AutoritĂ€t ĂŒber die Natur, was seine JĂŒnger in Ehrfurcht versetzt. Er heilt einen besessenen Mann und zeigt damit seine Macht ĂŒber das Böse. Bei der Speisung der 5000 offenbart er seine FĂ€higkeit, in der Not zu versorgen und gleichzeitig die falschen Erwartungen an den Messias zu korrigieren. Schließlich geht Jesus auf dem Wasser, was seine göttliche Natur unterstreicht und seine JĂŒnger erneut in Staunen versetzt. Diese Wunder verdeutlichen, dass Jesus nicht nur ein Lehrer, sondern der Sohn Gottes ist, der gekommen ist, um die Menschen geistlich zu erlösen.
Info: Um den deutschen Untertitel zu aktivieren, gehen Sie im Player auf “Untertitel” zu drĂŒcken, dann navigieren Sie zu “Einstellungen” und aktivieren dort die Option “Automatisch ĂŒbersetzen”. WĂ€hlen Sie schließlich die gewĂŒnschte Sprache, in unserem Fall Deutsch. 
Wir wĂŒnschen Ihnen Gottes Segen!

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