7 Minuten 7 Tagen

🤩 Bibelgeschichten zum Staunen

Wo Gottes Wunder groß werden – für kleine und große Kinder


🕯️ 1.Samuel Kapitel 23 – David rettet, obwohl er selbst verfolgt wird

🛡️ Mut in der Wildnis und Hilfe zur rechten Zeit


🌅 Einleitung

Was würdest du tun, wenn du selbst in Gefahr bist – und dann hörst, dass jemand anderes Hilfe braucht? Wegrennen? Oder stehenbleiben und helfen, obwohl es riskant ist? David steht in genau so einer Situation. Er wird von König Saul gejagt. Doch trotzdem entscheidet er sich: Ich kann nicht wegsehen. Ich muss helfen. Was dann geschieht, ist spannend, mutig – und zeigt, dass Gott treu ist, auch mitten im Stress und in der Angst.



📖 Die biblische Geschichte



David lebte mit seinen Männern noch immer in der Wildnis. Versteckt, wachsam, immer in Bewegung. Sie wussten nie, wann König Saul wieder eine neue Truppe aussenden würde, um sie zu fangen. Doch dann kam eine Nachricht zu David, die alles veränderte.

Ein Bote berichtete: „Die Stadt Keïla wird von den Philistern angegriffen! Sie rauben das Getreide, zerstören die Felder und die Menschen dort brauchen Hilfe.“

David war sofort aufmerksamer. Er war zwar auf der Flucht – aber er konnte nicht einfach zusehen, wie ein Teil seines Volkes in Not war. Er wollte helfen. Aber es war auch gefährlich. Wenn er mit seinen Männern Keïla verteidigte, würde Saul wissen, wo er war. Es war eine große Entscheidung.

David tat das, was er immer tat, wenn er nicht sicher war: Er fragte Gott.
Er betete: „Herr, soll ich nach Keïla gehen und die Philister angreifen?“
Und Gott antwortete: „Ja, geh. Ich werde dir helfen, sie zu besiegen.“

Doch Davids Männer hatten Angst. „David, wir sind schon hier in Juda in Gefahr. Und jetzt sollen wir noch gegen ein ganzes Heer der Philister kämpfen? Das ist verrückt!“
David verstand sie – aber er wollte sicher sein. Also fragte er Gott noch einmal. Und wieder kam die klare Antwort: „Geh! Ich bin mit dir.“

Also machte David sich auf. Er zog mit seinen Männern nach Keïla. Und tatsächlich: Sie besiegten die Philister, retteten die Stadt – und das ganze Volk war erleichtert. Für einen Moment schien alles gut.

Aber die Freude hielt nicht lange.

Saul erfuhr schnell, dass David sich in Keïla aufhielt. Er sagte: „Gott hat ihn in meine Hände gegeben! Eine Stadt mit Mauern – David ist gefangen! Jetzt habe ich ihn!“ Und er schickte sofort Soldaten los, um David zu fassen.

David bekam Wind davon. Und wieder tat er das Wichtigste: Er fragte Gott. „Herr, wird Saul wirklich kommen?“ – „Ja, er kommt.“
„Und werden die Menschen von Keïla mich verraten?“ – „Ja, sie werden dich ausliefern.“

Das war hart. David hatte sie doch gerade gerettet. Aber er beschwerte sich nicht. Er floh – wieder. Diesmal in die Wüste Sif. Dort versteckte er sich mit seinen Männern in Höhlen und hinter Felsen.

Die Tage waren heiß, die Nächte kalt. David war müde, aber er hielt durch.

Und dann – mitten in dieser schwierigen Zeit – kam plötzlich ein alter Freund: Jonatan, der Sohn von Saul. Er fand David in der Wildnis. Und er machte etwas Wunderbares: Er ermutigte ihn.

„Fürchte dich nicht“, sagte Jonatan. „Mein Vater Saul wird dich nicht erwischen. Du wirst König über Israel werden – ich weiß es. Und ich werde dein Freund bleiben.“ Dann schlossen sie noch einmal einen Bund der Freundschaft. Danach ging Jonatan wieder zurück – aber Davids Herz war neu gestärkt.

Doch auch in der Wüste blieb es gefährlich. Einige Männer aus der Gegend – die Sifiter – gingen zu Saul und verrieten, wo David sich versteckt hielt. Saul war begeistert. „Gut! Sucht ihn für mich! Ich komme dann und hole ihn mir!“

Also begann eine neue Jagd. Saul und seine Männer suchten die Berge ab, Höhle für Höhle, Fels für Fels. Und sie kamen David gefährlich nah.

David und seine Männer versteckten sich an einem Berg, aber Saul war auf der anderen Seite – fast schon zu nah. Es war ein Moment voller Spannung.

Doch gerade als es so aussah, als würde Saul David gleich finden, kam plötzlich ein Bote zu Saul gerannt:
„Komm schnell! Die Philister greifen unser Land an!“ Saul musste sofort umkehren. David war gerettet – in letzter Sekunde.

David wusste: Es war kein Zufall. Gott hatte ihn wieder einmal bewahrt.


💚 Botschaft für Kinder heute

Manchmal scheint alles gegen dich zu laufen. Du gibst dein Bestes, aber trotzdem wird es schwer. Du willst helfen – aber andere verraten dich. David hat genau das erlebt. Aber er hat nie aufgehört, auf Gott zu hören. Er hat gebetet, gefragt, gewartet – und Gott hat geantwortet. Nicht immer sofort, nicht immer leicht, aber immer rechtzeitig. Und sogar in der Wüste bekam er neuen Mut – durch einen Freund. Das zeigt: Du bist nie wirklich allein.


💭 Gedankenimpuls

🔸 Bist du schon einmal für etwas Gutes bestraft worden?
🔸 Kennst du jemanden, der wie Jonatan ein guter Freund für dich ist – oder dem du so ein Freund sein kannst?
🔸 Fragst du Gott manchmal um Rat, wie David es tat?

🧒 👧 👦

💌 Einladung zu 1. Samuel – Kapitel 24

David ist noch immer auf der Flucht.
Saul will ihn finden – und töten.
Doch plötzlich dreht sich alles: Saul geht in genau die Höhle, in der David sich versteckt!
David könnte sich rächen … aber was er dann tut, zeigt Größe, Mut – und echtes Vertrauen auf Gott.

👉 Bist du bereit für eine Geschichte, in der der Stärkere nicht kämpft – sondern vergibt?


🔔 Teaser für Kapitel 24

König Saul sucht David – und ahnt nicht, dass er selbst in Gefahr ist.
In einer Höhle begegnet er David ganz nah.
Aber David hebt sein Schwert nicht –
sondern zeigt: Er wird Gottes Zeit und Gottes Weg abwarten.

🗝️ Kapitel 24 zeigt dir:
Wahre Stärke heißt nicht „zurückschlagen“, sondern auf Gottes Gerechtigkeit vertrauen.

(Visited 5 times, 1 visits today)