đąLEBENDIGES GLAUBENSLEBEN | Lektion 13.Den ganzen Willen Gottes tun | 13.7 Fragen | âď¸ DIE BRIEFE VON PAULUS AN DIE PHILIPPER & KOLOSSER
âď¸ DIE BRIEFE VON PAULUS AN DIE PHILIPPER & KOLOSSER
⪠Lektion 13 : Den ganzen Willen Gottes tun
đ 13.7 Fragen
đ¤ Entscheidung, Ausrichtung und Einfluss
âDen Menschen, der sich ihm ergibt, macht Christus zu seiner Festung, die er mitten in einer rebellischen Welt verteidigt. Er mĂśchte, dass in dieser Festung nur seine Autorität anerkannt wird. Wer so unter der himmlischen Herrschaft bleibt, kann durch Satans Angriffe nicht Ăźberwunden werden. Wenn wir uns aber nicht der Leitung von Christus unterstellen, werden wir vom BĂśsen beherrscht werden. Wir stehen unweigerlich unter der FĂźhrung der einen oder der anderen Macht, die um die Vorherrschaft auf dieser Welt kämpft. Wir mĂźssen uns nicht bewusst fĂźr das Reich der Finsternis entscheiden, um unter dessen Herrschaft zu dienen. Es genĂźgt schon, wenn wir es versäumen, uns mit dem Reich des Lichts zu verbinden. Wenn wir nicht mit den himmlischen Werkzeugen zusammenarbeiten, ergreift Satan von unserem Herzen Besitz und wohnt darin. Der einzige Schutz vor dem BĂśsen besteht darin, dass Christus durch unseren Glauben an seine Gerechtigkeit in unserem Herzen wohnt. Wenn wir keine lebendige Beziehung zu Gott pflegen, kĂśnnen wir den unheiligen Auswirkungen von Eigenliebe und Genusssucht sowie den Versuchungen zur SĂźnde nicht widerstehen. Wir mĂśgen viele schlechte Gewohnheiten ablegen und uns fĂźr eine gewisse Zeit von Satan lossagen, aber ohne eine lebendige Verbindung mit Gott und ohne beständige Ăbergabe an ihn werden wir besiegt werden. Ohne persĂśnliche Vertrautheit mit Christus und ohne ständige Gemeinschaft mit ihm bleiben wir im Einflussbereich des Feindes und werden am Ende seine WĂźnsche erfĂźllenâ (SDL 306).
Fragen:
1. Seht euch das obige Zitat von Ellen White an. Ja, es gibt im GroĂen Kampf nur zwei Seiten. Wenn wir uns nicht bewusst fĂźr Christus entscheiden, stehen wir auf Satans Seite (Lk 11,23). Wie sehr dieser Gedanke auch unser Empfinden stĂśren mag â Gott ist nicht verpflichtet, dafĂźr zu sorgen, dass seine Wahrheit unsere Empfindungen nicht verletzt. Was sagt euch diese Tatsache darĂźber, wie entscheidend die Ăbergabe eures Willens an Christus wirklich ist?
2. Lest Offenbarung 14,14â16. Der FrĂźhregen an Pfingsten lieĂ die Saat des Evangeliums aufkeimen und wachsen, während der Spätregen die Erde auf die endgĂźltige Ernte vorbereitet. Was hat Offenbarung 14,12 mit dieser Aussicht zu tun?
3. Wie werden wir als Kirche insgesamt und als einzelne Gläubige von der Kultur und der Welt um uns herum beeinflusst? Wie kÜnnen wir uns vor den negativen Einflßssen der Welt schßtzen, die fßr das Volk Gottes in jedem Zeitalter ein Problem waren?
đ 1. Einstieg â Eine unbequeme Wahrheit
Manchmal gibt es Wahrheiten, die wir nicht gern hĂśren. Sie fordern uns heraus, weil sie klar sind und keinen Raum fĂźr Ausreden lassen. Das Zitat macht deutlich: Es gibt keine neutrale Position im geistlichen Leben.
Viele Menschen denken, sie kĂśnnten einfach âneutralâ bleiben. Doch genau das ist laut Bibel nicht mĂśglich. Nicht zu entscheiden ist bereits eine Entscheidung.
đ 2. Die zentrale Aussage des Zitats
Das Zitat zeigt eine klare Linie:
Ein Mensch gehĂśrt entweder unter die Leitung Christi oder wird von anderen EinflĂźssen bestimmt.
Besonders stark ist der Gedanke, dass es nicht notwendig ist, sich bewusst gegen Gott zu entscheiden. Es reicht schon, sich nicht aktiv fĂźr ihn zu entscheiden.
đ Das macht deutlich:
Der Wille ist entscheidend.
Wer fĂźhrt mein Leben â ich selbst oder Christus?
đĄ 3. Frage 1 â Die Ăbergabe des Willens
Die erste Frage geht direkt ins Zentrum des Glaubens.
Wenn es wirklich nur zwei Seiten gibt, dann ist die Ăbergabe des Willens keine Nebensache, sondern die wichtigste Entscheidung Ăźberhaupt.
Dass Gottes Wahrheit manchmal unsere GefĂźhle herausfordert, zeigt:
Glaube basiert nicht auf GefĂźhl, sondern auf Wahrheit.
đ Das bedeutet praktisch:
- Ich vertraue Gott auch dann, wenn ich nicht alles verstehe
- Ich ordne meinen Willen bewusst seinem Willen unter
- Ich entscheide mich aktiv fĂźr Christus
đž 4. Frage 2 â Vorbereitung auf die Ernte
In Offenbarung 14,14â16 wird die Welt als ein Feld beschrieben, das zur Ernte bereit ist. Das Bild zeigt: Geschichte hat ein Ziel.
Offenbarung 14,12 beschreibt Menschen, die durch drei Dinge gekennzeichnet sind:
Geduld, Treue zu Gottes Geboten und Glauben an Jesus.
đ Die Verbindung ist klar:
Die âErnteâ betrifft nicht nur die Welt insgesamt, sondern auch den persĂśnlichen Zustand jedes Menschen.
Vorbereitung geschieht im Alltag:
- durch beständiges Vertrauen
- durch gelebten Glauben
- durch Treue in kleinen Entscheidungen
đ 5. Frage 3 â Einfluss der Welt
Die Welt beeinflusst uns oft stärker, als wir merken. Werte, Denkweisen und Prioritäten prägen unser Verhalten schleichend.
Das Problem ist nicht, dass wir in der Welt leben, sondern wenn die Welt beginnt, in uns zu leben.
đ Schutz entsteht nicht durch RĂźckzug, sondern durch bewusste Ausrichtung:
- regelmäĂige Verbindung mit Gott
- bewusste Entscheidungen im Alltag
- kritisches PrĂźfen von EinflĂźssen
âď¸ 6. Theologischer Schwerpunkt
Diese Fragen zeigen ein zentrales Prinzip der Bibel:
Der Mensch steht immer unter einer geistlichen Leitung.
Eine lebendige Beziehung zu Christus ist nicht optional, sondern notwendig. Ohne diese Verbindung wird der Mensch automatisch von anderen Kräften geprägt.
Das bedeutet:
Glaube ist nicht statisch, sondern dynamisch.
Er lebt von täglicher Entscheidung und beständiger Beziehung.
đ§ 7. Anwendung im Alltag
Diese Lektion wird dann konkret, wenn man ehrlich wird:
- Treffe ich bewusst Entscheidungen fĂźr Gott?
- Pflege ich aktiv meine Beziehung zu ihm?
- Erkenne ich Einflßsse, die meinen Glauben schwächen?
Es geht nicht um Perfektion, sondern um Richtung.
â 8. Reflexionsfrage
Wenn ich mein Leben heute betrachte â
zeigt es, dass ich bewusst unter Gottes FĂźhrung lebe?
đ 9. Abschlussgedanke
Am Ende geht es nicht darum, auf welcher Seite man einmal stand,
sondern auf welcher Seite man heute steht.
đ Jeder Tag ist eine neue Entscheidung.
