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Versprechen und Gebet | 18.05.2024
Die unerschütterliche Liebe Gottes: Gebet und Verheißung
Einleitung: In Zeiten der Not und der Suche nach Führung wenden wir uns an Gott, vertrauend darauf, dass er unsere Gebete hört und unsere Herzen kennt. Seine Liebe ist unermesslich, und sein Versprechen, uns niemals zu verlassen, gibt uns Trost und Hoffnung. Selbst wenn wir uns verlassen oder vergessen fühlen, erinnert uns die Zusage Gottes daran, dass wir als seine geliebten Kinder unendlich wertvoll sind. Durch Gebet und Vertrauen auf seine Verheißungen erfahren wir die unermessliche Gnade und Führung unseres himmlischen Vaters.

“Durch welche uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt sind, nämlich, daß ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur.” 2.Petrus 1,4

In unserer Not, wenn wir Gott anflehen, uns zu erbarmen und uns durch seinen Heiligen Geist zu leiten, wird er unser Gebet niemals zurückweisen. Eltern mögen ihren hungernden Kindern den Rücken zukehren, aber Gott kann niemals den Ruf eines bedürftigen und willigen Herzens zurückweisen. Mit welcher wunderbaren Zärtlichkeit beschreibt er seine Liebe! Für diejenigen, die in dunklen Tagen das Gefühl haben, dass Gott sie vergessen hat, lautet die Botschaft aus dem Herzen des Vaters: “Sion spricht: ‘Der Herr hat mich verlassen und der Herr hat mich vergessen!’ Kann auch eine Frau ihren Säugling vergessen, sodass sie sich nicht erbarmt über den Sohn ihres Leibes? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde, so verlasse ich dich doch nicht! Siehe, in meine Hände habe ich dich gezeichnet; deine Mauern sind immer vor meinen Augen!” (Jesaja 49:14-16)
Jedes Versprechen im Wort Gottes gibt uns Gebetsanliegen und präsentiert das Wort des Herrn als unsere Gewissheit. Was auch immer der geistliche Segen ist, den wir benötigen, wir haben das Privileg, ihn durch Jesus zu erbitten. Wir können dem Herrn mit der Einfachheit eines Kindes genau sagen, was wir brauchen. Wir können ihm unsere irdischen Anliegen mitteilen und sowohl um Brot und Kleidung als auch um das Brot des Lebens und das Gewand der Gerechtigkeit Christi bitten. Dein himmlischer Vater weiß, dass du all diese Dinge brauchst, und du bist eingeladen, ihn darum zu bitten. In Jesu Namen wird dir jede Gunst gewährt werden. […]
Aber vergiss nicht, wenn du Gott als Vater ansprichst, erkennst du an, dass du sein Kind bist. Nicht nur, dass du auf seine Güte vertraust, sondern dass du dich in allem seinem Willen unterwirfst, wissend, dass seine Liebe unveränderlich ist. Du widmest dich seiner Arbeit. Die Verheißung “Bittet, so werdet ihr empfangen” (Johannes 16:24) wurde denen gegeben, die er ermahnt hatte, zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit zu suchen.
Die Gaben dessen, der alle Macht im Himmel und auf Erden hat, sind für die Kinder Gottes aufbewahrt. Gaben so kostbar, dass sie durch das teure Opfer des Blutes des Erlösers zu uns gelangen; Gaben, die das tiefste Bedürfnis des Herzens erfüllen werden; Gaben, die ewig währen, werden von allen mit Freude empfangen, die wie Kinder zu Gott kommen. Nimm dir Gottes Verheißungen zu eigen, stelle sie ihm als seine Worte dar, und du wirst eine vollkommene Freude haben.
Ellen White, Das bessere Leben, S. 132-134

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