Serie GOTTES MISSION – MEINE MISSION mit Pastor Mark Finley |
Lektion 5: VorwÀnde, um Mission zu meiden |
Herzlich willkommen zur fĂŒnften Lektion unserer Studienreihe. Heute tauchen wir in die fesselnde Geschichte des Propheten Jona ein und entdecken, wie er mit VorwĂ€nden kĂ€mpfte, als es darum ging, Gottes Mission zu erfĂŒllen. In Jesaja 6,8 hören wir die inspirierenden Worte des Propheten, der bereit ist, Gottes Ruf zu befolgen: “Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!”
Merktext: Jesaja 6,8 – Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!Â
Inhalt:Â
5.1 Unser Vorwand: Angst
Jonas Entscheidung, nicht nach Ninive zu gehen, war wahrscheinlich von Angst vor den grausamen Assyrern und ihrer Stadt Ninive geprĂ€gt. Die Stadt war reich, aber auch fĂŒr ihre Bosheit und Gewalttaten bekannt. Die Angst vor dieser gefĂ€hrlichen Umgebung könnte Jonas Entscheidung beeinflusst haben, Gottes Anweisungen zu meiden. Dies erinnert uns daran, wie oft auch wir von Ăngsten gehemmt werden, anstatt Gott zu vertrauen.
5.2 Unser Vorwand: Falsche Sichtweisen
Jona’s Flucht und Selbstbeschuldigung bei dem Sturm zeigen, dass er wahrscheinlich von falschen Glaubensvorstellungen beeinflusst war. Damals glaubte man, dass das Meer das Reich der DĂ€monen sei und Opfer zur BesĂ€nftigung notwendig seien. Doch Jona lernte durch seine Abenteuer, dass Gott souverĂ€n ĂŒberall ist, und seine Sichtweise Ă€nderte sich, als er seine Schuld bekannte und gerettet wurde. Ăhnlich wie Jona können auch wir MissverstĂ€ndnisse ĂŒber Gottes Erwartungen haben, wie etwa den Glauben, dass Erfolg von uns abhĂ€ngt. Unsere Aufgabe ist es jedoch, mit Gott zusammenzuarbeiten und sein Werk zu unterstĂŒtzen, nicht, es allein zu vollbringen.
5.3 Unser Vorwand: Unannehmlichkeiten
Jonas Erfahrung im Bauch des Fisches zeigte Gottes Liebe und Barmherzigkeit, doch seine alten Denkgewohnheiten Ă€nderten sich nicht sofort. Trotz seiner Widerwillen predigte er in Ninive, und die Menschen reagierten mit Umkehr. Dies erinnert uns daran, dass Gottes Mission von denen weitergefĂŒhrt wird, die bereit sind, Opfer zu bringen und Vorurteile zu ĂŒberwinden. Mission erfordert Demut, emotionale Energie und finanzielle Opfer, aber Gottes Wirken ist mĂ€chtig, selbst durch unvollkommene Boten wie Jona.
5.4 Unser Vorwand: Unangenehme Konfrontationen
Jona hatte so tiefen Hass auf Ninive, dass er lieber sterben wollte, als zuzulassen, dass sein Weltbild durch Gottes Gnade erschĂŒttert wurde. Er wollte, dass Ninive untergeht, und als das nicht geschah, war sein Weltbild erschĂŒttert. Gott konfrontierte Jona mit einer Erfahrung, die ihm half, seine verdrehte Sichtweise zu erkennen und seine PrioritĂ€ten neu zu setzen. Dies erinnert uns daran, wie leicht wir unangenehmen Konfrontationen ausweichen und unsere Vorurteile ĂŒber die Bedeutung von Gnade und Barmherzigkeit in Frage stellen können.
5.5 Hier bin ich, sende mich
Jonas Geschichte zeigt, dass unsere Rolle darin besteht, willige Boten Gottes zu sein, und dass es letztendlich Gott ist, der die Herzen der Menschen ĂŒberfĂŒhrt und bekehrt. Es ist ein Aufruf, auf Gottes Ruf zu antworten, ihm zu gehorchen und seine Botschaft der Hoffnung zu denjenigen zu bringen, die sie dringend benötigen. Jesajas Antwort auf Gottes Ruf sollte uns inspirieren, dasselbe zu tun und unsere Mitmenschen in Liebe und Hoffnung zu erreichen.
5.6 Zusammenfassung
Die fĂŒnfte Lektion ĂŒber “VorwĂ€nde, um Mission zu meiden” beleuchtet Jonas Ăngste, falsche Ăberzeugungen und Unannehmlichkeiten bei der ErfĂŒllung von Gottes Mission. Die Geschichte zeigt, wie Menschen durch Angst, falsche Sichtweisen und Bequemlichkeit gehemmt werden können. Die Lektion ermutigt dazu, VorwĂ€nde abzulegen und mit Vertrauen auf Gottes Mission zu antworten, so wie es Jesaja tat.
Info: Um den deutschen Untertitel zu aktivieren, gehen Sie im Player auf “Untertitel” zu drĂŒcken, dann navigieren Sie zu “Einstellungen” und aktivieren dort die Option “Automatisch ĂŒbersetzen”. WĂ€hlen Sie schlieĂlich die gewĂŒnschte Sprache, in unserem Fall Deutsch.Â
Wir wĂŒnschen Ihnen Gottes Segen!
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