Pastor Mag. Kurt Piesslinger : Worte – Segen oder Fluch ? – 26.10.2013

Infotext : Zur Zeit des Propheten Jeremia erfuhr das Volk Israel seine größte Katastrophe. Die Babylonier eroberten Jerusalem, rissen die Mauern nieder, zerstörten den Tempel und führten das Volk Israel in die Gefangenschaft nach Mesopotamien. Der babylonische König setzte einen jüdischen Statthalter namens Gedalja ein. Doch dieser wurde ermordet. Die wenigen zurückgebliebenen Juden versuchten voll Angst nach Ägypten zu fliehen, bevor das Strafgericht der Babylonier über sie hereinbrechen würde. Zuvor befragten sie noch den Propheten Jeremia, wie denn Gott ihre Flucht sähe. Sie versprachen, Gottes Anordnungen Folge zu leisten, egal wie die Antwort ausfallen würde. Gott gab folgenden Rat durch den Propheten: Bleibt im Lande, dann wird euch nichts geschehen. Wenn ihr aber flieht, wird Nebukadnezar, der König von Babel bis nach Ägypten kommen und euch dort erschlagen.
Nun wollten sie aber nach Ägypten fliehen und deswegen bezeichneten sie Jeremia als Lügner. Sie wollten dem Wort Gottes nicht vertrauen. Es erschien so unlogisch. Tatsächlich zogen sie in die Fremde, Nebukadnezar kam nach und vernichtete sie dort. Die Worte eines Propheten bewahrheiten sich eben. Es lohnt sich, einem echten Propheten zu vertrauen.
Zur Zeit Jesu brachte die Bevölkerung ihre Kranken und Todgeweihten zum Heiland. Er machte sie alle gesund. Dadurch war es offenbar, dass Jesus der Sohn Gottes sein musste. Doch der Stolz der Führungsschicht ließ diese Erkenntnis nicht zu. Deswegen ließen sie verlauten, Jesus könne dies nur, weil er selbst Satan sein. Obwohl sie ihn deutlich als Messias erkannt hatten, wollten sie es dennoch nicht wahr haben. Daraufhin verdeutlichte ihnen Jesus: Wenn ihr gegen besseres Wissen die Erkenntnis verwerft, kann der Heilige Geist nichts mehr für euch tun. Dann kommt ihr in euren Sünden um. Des Weiteren machte Jesus klar: Für jedes nichtsnutzige Wort müssen wir im Gericht Rechenschaft geben.
Diese Geschichten verdeutlichen die Willigkeit bzw. die Unwilligkeit dem HERRN zu folgen. Wenn jemand nicht will, wird er den Messias auch nicht erkennen. Wer dagegen dem Heiland vertraut, wird gerettet werden. „Wovon das Herz voll ist, geht der Mund über.“ Womit wir uns beschäftigen, das wird unsere Worte prägen. Trostreihe Worte kehren segensreich zu uns zurück. Böse Worte kehren als Fluch zu uns zurück. Deswegen ist es ratsam, seine Worte weise zu wählen. Schon David sagte: Wenn du glücklich werden willst, dann behüte deine Zunge. (Psalm 34,14)

Bibeltext : Jakobus 3 : 2 – Denn wir verfehlen uns alle mannigfaltig. Wer sich aber im Wort nicht verfehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten.

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Gottes Segen!

Worte – Segen oder Fluch ? | Pastor Mag. Kurt Piesslinger – 26.10.2013

| Piesslinger Kurt, Sprecher |
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